Der japanische Hersteller Olympus, der im vergangenen Jahr mit seiner Digitalkamera-Sparte deutliche Verluste eingefahren hatte, plant in diesem Bereich harte Sparmassnahmen und kündigt gleichzeitig die Entlassung von 4000 Mitarbeiter in diesem Bereich an. Der erbarmungslose Preiskampf im Digitalkamera-Markt fordert offensichtlich erste Opfer: Erstmals in der Verlustzone mit Digital Imaging Produkten geraten, will Olympus (Link: http://www.olympus.com/) noch im laufenden Geschäftsjahr 28,38 Millionen Dollar in diesem Bereich einsparen. Hierzu sollen, neben 4.000 Entlassungen bis September dieses Jahres, weiterhin die Produktionskosten für Digitalkameras um 47,4 Mio USD gesenkt und die Verwaltungskosten um die gleiche Summe reduziert werden. Damit strebt Olympus ein Einsparvolumen in einer Gesamthöhe von 123 Millionen US-Dollar an. Der Arbeitsplatzabbau soll vorrangig im Niedriglohnland China vollzogen werden, meldet weiterhin die Nachrichtenagentur Reuters (Link: http://www.reuters.com/). Am ehemals sonnigen Digitalkamera-Himmel ziehen unübersehbare dunkle Wolken auf, die Reaktion der Hersteller auf die vorläufige Marktsättigung im Bereich Kompaktkameras mit ruinösen Kampfpreisen wird in nächster Zeit sicherlich vermehrt Opfer fordern, die die Öffentlichkeit beschäftigen werden. |